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Route des grandes Alpes und ligurische Küste

27. Juni bis 4. Juli 2017

Nachdem ich schon drei Mal auf Sardinien war, wollte ich einmal etwas anderes machen. Schon oft habe ich von der Route des Alpes gehört und auch Bilder gesehen. Deshalb nahm ich diese Route mit meinem Kumpel Thomas unter die Räder.

1. Tag (27.06.)

Am Dienstagmorgen starteten wir nicht allzu früh Richtung Rapperswil. Auf dem Damm benötigten wir bereits eine Kaffeepause.


Danach fuhren wir weiter via Egg nach Willerzell, wo wir am Sihlsee entlang Richtung Ibergeregg fuhren.


 
Danach ging es hinunter via Schwyz und Brunnen zum Vierwaldstättersee. Dann dem Ufer entlang nach Gersau.

Hier nahmen wir die Fähre über den See nach Beckenried, dann weiter am Sarnersee vorbei zum Lungernersee.


In Bürglen im Restaurant Kaiserstuhl direkt am See legten wir eine Mittagspause ein und stopften uns mit den feinen Würsten voll.

Nach dem feinen Essen ging es dann über den Brünig nach Brienz und dann dem See entlang nach Interlaken.

Anschliessend ging es weiter am Thunersee entlang, rein ins Simmental bis wir in Chateau-d'Oex eine weitere Kaffeepause einlegten.

Hier mussten wir dann schon unsere Französischkenntnisse auspacken. Anschliessend führte die Route weiter über den Col des Mosses nach Aigle, dann dem Genfersee entlang zum Start der Route des Alpes (Thonon-les-Bains)

Kurz vor Thonon in Publier bezogen wir das schmucke Hotel Maison d'hôtes La Garenne du Lac Es war ein kleines, sehr familiäres Hotel mit nur gerade 4 Zimmer.




Das Abendessen nahmen wir direkt am See ein. So, die 1. Etappe unserer Route war geschafft.



2. Tag (28.06.)

Am Morgen assen wir das Frühstück, als ob wir bei Mutter zu Hause wären. Der Tisch war für uns liebevoll gedeckt. Es mangelte uns an nichts.



Nachdem wir das Gepäck auf den Motorrädern verstaut hatten, ging's dann los in die klassiche Route des Alpes. Über den Col des Gets ging es weiter über Cluses zum Col de la Colombière.






Dann ging's weiter zum Col des Aravis. Und wie Ihr seht, tragen wir beide die Regenkombis. Auf dem Col de la Colombière begann es nämlich zünftig zu regnen. Allerdings hatten wir zwischendurch auch trockene Phasen.

Die nachfolgenden Pässe fuhren wir praktisch alle im Regen.



In Val-d'Isère machten wir dann im Hotel la Tovière Halt.


3. Tag (29.06.)

Am nächsten Morgen schien uns das Wetter etwas wohlgesinnter. Die blauen Flecken am Himmel liessen darauf hoffen, dass wir mehr oder weniger trocken weiter fahren konnten. Doch den einen oder anderen Regengutsch bekamen wir trotzdem ab.


Bis zum Col de l'Iseran hatten wir auch etwas Schneegraupel und auf der Passhöhe auf knapp 2800 Meter hatte es gerade Mal 4 Grad.

Nachdem wir den höchsten Pass auf unserer Route hinter uns gelassen hatten, wurde das Wetter immer schöner. Weiter ging es via Modane und Saint-Michel-de Maurienne zum Col du Télégraphe.






Die beiden weiteren Pässe gingen dann wieder recht in die Höhe, wo es ziehmlich kalt war.



In Barcelonnette machten wir einen Halt zum Übernachten und fanden im Le Grand Hotel eine tolle Bleibe.




4. Tag (30.06.)

Nachdem es in der Nacht noch geregnet hatte, begann der Tag mit Sonnenschein. Die nächsten Tage hatte der Wetterbericht wunderbares Motorradwetter. Endlich konnten wir ohne die Regenkombis die Fahrt geniessen. Weiter ging's zum Col de la Cayolle....






....über den Col de Valberg zum Col de la Couillole

Dann ging es weiter über kurvige Strassen und kleinere Pässe Richtung Meer.



In Menton angekommen parkierten wir an der Strandpromenade und setzten uns in ein Strassencafé.


Hier genossen wir kurz die Aussicht auf das Meer, bevor wir der Küste entlang via Monaco nach Nizza fuhren.



Im dichten Stadtverkehr von Monaco konnten wir die Formel-1-Strecke nur im Schritttempo befahren.

Durch diesen Tunnel donnern die Rennboliden normalerweise mit sicherlich 200 km/h. Wir durften leider nur 50 km/h fahren. War trotzdem toll.



Nachdem wir Monaco hinter uns gelassen hatten, lag vor uns Nizza. Hier bezogen wir unser Hotel (Adagio Access Nice Acropolis)  So schön, wie auf den Fotos war es dann aber leider nicht. Das ist aber eine andere Geschichte. Die Lage war super und die Tiefgarage war für unsere Räder sicher.

Das Abendessen in der Altstadt hatten wir uns verdient.



5. Tag(01.07.)

Am nächsten Morgen begaben wir uns in die Altstadt, welche voll mit Leben gefüllt ist. Praktisch in jeder Gasse ist eine kleine Gastwirtschaft oder ein Laden. Hier war gerade Fischmarkt.


Ob sie noch einen Fisch ergattern konnte, ist uns nicht bekannt.

An der Promenade und am Strand tummelten sich viele Leute. Natürlich mussten auch wir dahin. Nach etwas sonnenbaden, schlenderten wir zum Hafen.

Hier hatte es das eine oder andere Boot, was ich mir auch leisten würde. Wenn ich dann mal im Lotto gewinne....










6. Tag (02.07.)

Heute hiess es Nizza hinter sich lassen. Noch ein Blick zurück und dann ging es der ligurischen Küste entlang Richtung Genua.
 

Nochmals vorbei am Strandcafé wo wir vor zwei Tagen ans Meer stiessen....

....dann über die Grenze nach Italien und weiter der Küste entlang.




In Arenzano machten wir im Hotel Ena einen Halt.


Aus dem Zimmer konnten wir direkt das Meer sehen. Am Abend gingen wir dann in den Dorfkern, wo wir ein feines Fischrestaurant fanden und diese feinen Viecher assen.

Später gab es dann in einem Strassencafé noch einen "Schlummi", ehe wir ins Hotel zurück gingen.


7. Tag (03.07.)

Dieser Tag startete etwas eintönig. Von Genua fuhren wir auf der Autobahn bis hoch ins Aostatal, wo wir dann Richtung Grosser St. Bernhard abbogen.


Auf dem Weg zur Passhöhe versperrte uns eine Herde Schafe den Weg. Man brauchte einwenig Geduld, denn nicht nur die Schafe sondern auch die Esel frassen immer wieder am Wegrand.








Auf der Passhöhe genehmigten wir uns dann einen Kaffee. Bella Italia liessen wir hinter uns und meine Italienischkenntnisse konnte ich wieder gegen das Französisch eintauschen.




Dann fuhren wir runter ins Rhonetahl. Weil wir von Fremdsprachen nun genug hatten, fuhren wir hoch bis nach Salgesch, wo man wieder Deutsch spricht. Hier fanden wir im Hotel Arkanum eine Superbleibe. Wir hatten ein tolles Zimmer und das Personal war sehr nett und nahm sich auch mal Zeit für einen kurzen Schwatz.

Passend zum Spruch: "Wenn Engel reisen..." parkierten wir unsere Motorräder in der Engelgasse.

Den Abend liessen wir bei einem feinen Nachtessen ausklingen.


8. Tag (04.07)

Der letzte Tag unserer Reise begann wieder mit einem Prachtswetter. Wir fuhren das Rhonetal hoch nach Gletsch, dann über den Furkapass....




....nach Andermatt und dann hoch zum Oberalppass.



Kurz hinter dem Pass kehrten wir im Restaurant Rheingärtli, Tschamut bei Anita ein und bekamen diese Riesenwurst.

Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter via Disentis und Flims nach Tamins. Hier lösten wir auf der Gemeinde eine Fahrbewilligung für den Kunkelspass (Fr. 10.--). Anschliessend ging es zwischen den Häusern durch den Wald hoch zur Passhöhe.






Bis kurz vor die Passhöhe ist alles Naturstrasse. Mit gewissen Maschinen bereits eine Herausforderung, da es recht steil bergauf geht.
Nachdem wir uns auf der Passhöhe gestärkt hatten, fuhren wir weiter Richtung Vättis.

Auch hier hatten die Kühe Vortritt....


Danach fuhren wir via Bad Ragaz Richtung Sargans, wo wir Richtung Walensee abbogen. Dann über den Ricken nach Wil und dann nach Hause. Insgesamt hatten wir während unserer Tour rund 2500 km zurück gelegt. Die Route des grandes Alpes wird uns sicher in guter Erinnerung bleiben.

In dieser Karte ist die Route des grandes Alpes nochmals aufgeführt.


Bewegte bilder gibt's hier: